Mario Alves

(M.A. Kultur- und Sozialanthropologe; NF Friedens- und Konfliktforschung)

Als portugiesisches Mitbringsel zweier Gastarbeiter erblickte Mario im Jahre 1981 in der hessischen Kleinstadt Lich erstmals die Welt. Neben seinem Bachelor der Vergl. Kultur - und Religionswissenschaften, Europäische Ethnologie und Völkerkunde mit dem Nebenfach Orientwissenschaften und Friedens & Konfliktforschung an der Philipps-Universtität Marburg arbeitet Mario schon seit 1998 im renommierten Programmkino und soziokulturellem Zentrum Traumstern in Lich in allen vorhandenen Bereichen. Darüber hinaus gab er zwischen 2006 und 2007 Jonglier-Workshops für die Insassen der JVA Butzbach und war von 2007 bis 2009 als freier Mitarbeiter des Kulturministeriums Hessen im Fachbereich Sprachförderung und Integration bei der FAB gGmbH in Friedberg beschäftig. Zur selben Zeit engagierte sich Mario im Eventteam Clown Ichmael und übernahm die Verantwortung für den Mitmachzirkus und andere lustige Dinge. Nach dem Bachelorabschluss im Jahre 2009 verschlug es ihn nach Wien, wo er zunächst eine Ausbildung zum Fiaker und gleichzeitig Stadtführer abschloss und als solcher arbeitete. Kurz darauf ging Mario seiner cineastischen Leidenschaft nach und nahm seine Tätigkeit im Österreichischen Filmmuseum als Spezialist für analoges Filmmaterial und Vorführtechniken für die kommenden zwei Jahre auf, um dann für sein Masterstudium wieder nach Deutschland zu ziehen und seine Tätigkeit im Kino Traumstern wieder aufzunehmen. Sein Masterstudium der Kultur- und Sozialanthropologie an der Philipps-Universität-Marburg schloss Mario im Jahre 2016 mit folgenden Schwerpunkten ab: Sondersprachenforschung, Kultur und Sprache der Jenischen/Manischen in Gießen, Konflikt- und Umweltanthropologie, Peace & Conflict Studies, Raum- und Stadtforschung, Kultur- und Sozialanthropologie Amazoniens. Seit 2017 Mitglied im Projektleitungsteam der Giennale, Genossenschafts- und Kokreismitglied der Raumstation3539 und Mitglied des Transit-Gießens Vereins.