Künstler


« Alte UB - Ateliergemeinschaft » Jahresausstellung Ateliergemeinschaft Alte UB « Alte Kupferschmiede » Künstlergruppe Karawane « Anschlussverwendung » Grit Reiss • Ivo Eichhorn und Hannah Maneck « Festivalzentrum » Annabel Herget • Christa Steinmetz • Daniel Horvat • Kajetan Skurski • Katja Schöwel • Jannis Neumann & Martha Oelschläger « Galerie 23 » SoloOrchester « Gießkannenmuseum » Gießkannenmuseum « Unterer Hardthof e.V. » shaped by ambition « Jugendzentrum Jokus » Rüdiger Steiner « KiZ [Kultur im Zentrum] » 5 ×5 still lifes • Felix Dobbert « Kunsthalle Gießen » Jetzt kommen wir auf den Teppich zurück • Ana Berkenhoff « MOSAIC » Florian Schimke « neun10räume » Leander Ripchinsky & Maria Isabel Hagen • GALAKTIKON • Jean-Noël Lenhard • Khaled Kurbeh « Neuer Kunstverein Gießen » Christiane Feser « Performances in der Stadt » Denise Rosero Bermudez • Stefan Klein • Daphna Westerman & Vanessa Brazeau « Pit's Pinte » Marie Franz • Sarah Häcker • Vanessa Wagner • Yuequn Zhang « Projekt - Expedition Lahnaue » Expedition Lahnaue « SaLa Piscina » SaLa Piscina « Institut für Philosophie » meta I meta « Sohnemann » Sebastian Niepoth • Gaby Semtner « Stadttheater Gießen/Kurzweilamt im taT - Kleines Theater am Großen Theater » Protokoll B « Technologie- und Innovationszentrum Gießen » Merit Esther Engelke


Alte UB - Ateliergemeinschaft

Bismarckstraße 37


Jahresausstellung Ateliergemeinschaft Alte UB

Die Ateliergemeinschaft Alte UB zeigt eine Werkauswahl verschiedener künstlerischer Positionen von Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik der JLU Gießen. Das Repertoire umfasst: Malerei, Zeichnung, skulpturalen Arbeiten, Fotografie, Installation und Druckgrafik. Seit 2015 stellt das IfK ausgewählten Studierenden Atelierplätze in der Alten UB zum selbständigen Arbeiten für jeweils 1 Jahr zur Verfügung. Die Ergebnisse dieses regen, künstlerischen Austauschs sind in den Räumlichkeiten der Alten UB in der Bismarckstraße 37 (Hintereingang Keplerstraße, 1. Stock) zu sehen. Geöffnet ist von Donnerstag bis Samstag von 16:00 – 21:00 Uhr. KünstlerInnen sind zu den Öffnungszeiten vor Ort und freuen sich auf Gespräche mit Interessierten.

Eine Finissage mit KünstlerInnengespräch, Getränken & Snacks findet am Samstag ab 17:30 Uhr statt.

Alte Kupferschmiede

Tiefenweg 9/11


Künstlergruppe Karawane

eine künstlergruppe wird gegründet und nennt sich karawane. wissend dass sie auf der suche sein würde. auf der suche nach kultur, -räumen und -zielen. nach diversen umzügen war er da. der raum. die Alte Kupferschmiede. sie stand vor uns und wir haben sie gefunden. mit einigen anderen über die jahre. immer wieder mit anderen zusammen. sie wurde ein raum für alle und sie ist kultur. sie macht kunst. sie veranstaltet konzerte. sie veranstaltet lesungen. sie ist schönheit. sie ist zu 100% ehrenamtlich. alles was kultur sein kann und sollte. und sie ist ein verein mit mitgliedern und förderern. Du kannst es auch sein. Mitglied oder Förderer.

Künstlergruppe Karawane:

Dorothee Winkler, Nina Lindhorst, Leo Pauer, Wally Hund, Marcel Ahrentz, Johannes Jakob, Hagen Reier, Henni Weiß

Gäste: Caroline Streck, Caroline Winkler, Jasmin Jamine Techert, Jan Seibert, Ida-Elena Schulz

Tiefenweg 9/11, 35390 Gießen

Sa.23.9.- Sa.30.09. von 15.00 - 19.00 Uhr geöffnet

Do. 28.09.17 ab 16.00 Uhr Salon mit Kuchen und Leckerbissen für das Ohr

Anschlussverwendung

Grünberger Straße 22


Grit Reiss

Dem Arbeitsprozess von Grit Reiss geht eine intensive Reflexion der Abbildung räumlicher Ebenen durch die Kamera voraus, die zwar behauptet, Realität zu zeigen, jedoch nur ein zweidimensionales Abbild wiedergeben kann.

Ihr selektiver Blick richtet sich auf visuelle Strukturen, die menschliche Existenz im urbanen Raum hinterlässt. „Was bedeutet es, Raum wahrzunehmen?“ Die Überlegung führt sie zu der Erkenntnis, dass Räume durch Grenzen determiniert sind: abgebildete Räume ebenso wie Vorstellungs- und Handlungsräume. Ziel ist es, Grenzen aufzulösen und neu zu ordnen. Es entstehen Bilder, die den Betrachter auffordern, als virtuelle Bildhauerei wahrgenommen zu werden. Im Gegensatz zur Bildhauerei entstehen unterschiedliche Perspektiven nicht beim Wechsel des Standortes, sondern beim Verweilen.

Geb.1970 in Leipzig / 1989-91 Sportstudium DHfK in Leipzig / 1993-97 Lehramtsstudium in Freiburg i.Br./2011-15 Kunststudium Kunsthochschule Mainz / seit 2016 Meisterschülerin bei Judith Samen, künstlerische Fotografie

In der Anschlussverwendung der raumstation3539 e.G., Grünberger Straße 22 täglich geöffnet von 13 - 18 Uhr.

Fotografien von Grit Reiss sind ebenfalls auch im Festivalzentrum zu sehen. tgl. 12-22Uhr

www.gritreiss.com


Ivo Eichhorn und Hannah Maneck

klong!
Kräfte in der Stadt zwischen Verdrängung und Emanzipation (Arbeitstitel)

Filmveranstaltung

Gemeinsam mit den als Zuschauerinnen Kommenden sollen ausgehend von einem Dokumentarfilm die Möglichkeiten und Fallstricke politischer Organisierungsformen in der Stadt diskutiert werden. Der Film basiert auf einer Recherche im Frankfurter Gallusviertel. Die Interviewten bedenken und bearbeiten folgende Fragen: Wie verdichten sich globale Kräfteverhältnisse im Lokalen? Welche Organisierungsformen können eine Gegenmacht entfalten? Wie kann ein weniger bittstellerischer Umgang mit Behörden aussehen? Wie manifestieren sich bestimmte Lebensweisen architektonisch? Wie lässt sich im Kampf das Alltagsleben umgestalten? Dabei verzichtet der Film auf jede Abbildung der Stadt und seiner Bewohnerinnen, sondern entfaltet unter Zuhilfenahme künstlerischer Mittel eine Selbstreflexion der Kämpfe.

Film und Veranstaltung von Ivo Eichhorn und Hannah Maneck, Gießen/Offenbach

Filmvorführung in der Anschlussverwendung, Grünberger Straße 22 am 29.9.2017 um 20:30 Uhr mit anschließender Diskussion

Festivalzentrum

Johannette-Lein-Gasse 28


Annabel Herget

Förderschullehrerin, Künstlerin und Kunstpädagogin, Ateliergemeinschaft Trafo, Zeichnung, Installationen mit Dahergelaufenem, Fotografie, Urban Sketching

www.bekla.net


Christa Steinmetz

Plastiken, Installationen, Objekte Stadt-Raum

www.christa-steinmetz.de

Im Festivalzentrum täglich zu sehen ab 12:00 Uhr.


Daniel Horvat

Mitglied der Ateliergemeinschaft und Künstler*innen-Kollektiv trafo e.V. Gießen „Bei meinen Bildern – meist Öl auf Leinwand – geht es darum, Farbschichten und Formen so zu komponieren, dass sie einen Zustand erreichen in dem das Objekt keiner weiteren Bearbeitung bedarf. Inspiriert werde ich auch von den Farben der Urbanen Umgebung, und vom menschlichen Körper. Aktion und Reflexion. Und Zeit. Und Geduld. Kampf mit dem Material und mit den Vorstellungen. Ein langer, intensiver Arbeitsprozess. Erfahrung einerseits und das Wagnis, etwas Neues auszuprobieren. Wird es gutgehen? Wenn ja, steht am Ende ein starkes Bild.“


Kajetan Skurski

Reisebüro My Oddysea

Das Reisebüro, das Sie erstaunen wird.
Happening, Interaktive Performance.

Im Festivalzentrum, wahrscheinlich täglich ab 12:00 Uhr.


Katja Schöwel

Mitglied der Ateliergemeinschaft und Künstler*innen-Kollektiv trafo e.V. Gießen

Die raumgreifenden Arbeiten von Katja Schöwel entstehen auf Grundlage sich wiederholender Grundformen. In Variationen und immer neuen Konstellationen angeordnet, bilden sie Strukturen, die in Dialog mit dem Ausstellungsort treten. Bevorzugte Materialien sind hierbei Papier und Wachs.


Jannis Neumann und Martha Oelschläger

Menorca 6 Einladung ins Menorca 6 ist die erste gemeinsame Arbeit von Jannis Neumann und Martha Oelschläger. Sie wurde 2017 bereits beim HÜZÜN-Festival im Kunstverein Lola Montez in Frankfurt Main und bei der Theatermaschine in Gießen gezeigt.

Objekt/Installation/Interagierendes Happening

Die Spielzeiten für Einladung ins Menorca 6

Montag, 25.9 :     14.00 - 16.00

Dienstag, 26.9 :     15.00 - 18.00

Mittwoch 27.9 :     13.00 - 15.00

Freitag, 29.9 :         13.00-16.00

Der Einlass findet während dieser Zeiten alle 20 Minuten für jeweils 6 Personen statt. Sie können sich bereits für bestimmte Spielzeiten hier im Festivalzentrum am Infopoint voranmelden. Genauso können Sie auch unangemeldet teilnehmen, Wartezeiten sind hierbei möglich

Galerie 23

Seltersweg 55


SoloOrchester

Eine Retrospektive der letzten Jahre mit einigen neuen Künstler*Innen. Viele die in den letzten Jahren bereits ausgestellt haben, sind wieder dabei. u.a.

Alexander Schäder, Hans Reinard, Ursula Reinard, Karolina Sobcyk, Tilman Knop, Barbara Wrede, Sandra Havemeister, Frauke Voigt, Sahin Celikten, Daniel Horvat, Sebastian Niepoth, 3STEPS, Bärbel Bangel, Fanita Benoit, Katja Schöwel, Tina Schaumberg, Birgit Gigler, Lena Kasperski, Jens Bleckmann, Martin Klein, Matias Völksch, Eric Kosuch, Isabel Frisch, Uwe Breckner

Zu sehen gibt es kleinere Arbeiten bis ca. 50 x 40 cm überwiegend auf Papier, die die Künstler selbst auswählen. 3 Werke je Künstler und wahrscheinlich auch einige kleinere Skulpturen sind zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind:
  Dienstag - Freitag 14:00 - 18:00 Uhr
  Samstag 11:00 – 16:00 Uhr

Die Führung für Kinder mit anschließendem Workshop zur Ausstellung „SoloOrchester“ findet am Samstag den 30.09. von 15:00 – 17:00 Uhr statt. Für Kinder ab 6 Jahren. Materialkostenbeitrag 8 €/Teilnehmer

Gießkannenmuseum

Sonnenstraße 3


Gießkannenmuseum

Neueröffnung des Gießkannenmuseums am 25.09.2017 um 19:00 Uhr in der Sonnenstraße 3!

Nach längerer Suche hat das GiKaMu eine neue und zweifelsohne sehr passende Bleibe gefunden. Zukünftig wird man das Museum, das die erste Gärtnerpflicht ins Zentrum setzt, in der Sonnenstraße 3 mitten im Zentrum der Stadt finden. Insbesondere die Nachbarschaft zum Botanischen Garten, einem der grünen Aushängeschilder Gießens, ist für das Museum ein ausgesprochener Glücksgriff.

Wir laden herzlich zur Eröffnung unserer neuen Räumlichkeiten am 25. September um 19:00 Uhr ein. Hier wird sich unsere vielfältige Sammlung in neuer Gestalt zeigen. Das möchten wir feiern.

Unsere neuen Öffnungszeiten werden ab dann sein:
(etwas auf die Wochenmarktzeiten abgestimmt)
  Mittwoch 10:00 - 13:00 Uhr
  Freitag 15:00 - 18:00 Uhr
  Samstag 12:00 - 16:00 Uhr
  u.n.V.

Unterer Hardthof e.V.

Unterer Hardthof 17


shaped by ambition

Eine Gruppenausstellung mit DAG, Henry Hussey, Dirk Krecker, Line Krom, Jens Lay und Eleanor Morgan. Kuratiert von Aline von der Assen.

Die Galerie Unterer Hardthof lädt herzlich zur Gruppenausstellung shaped by ambition ein, sie handelt von den Verschränkungen von Technologie und Bildender Kunst.

Der Titel nimmt Bezug auf den Wunsch des Menschen, die Welt nach seinen Wünschen zu formen. Kunstschaffenden ist die Spannung zwischen Vision und Realisierung bewusst, auch dass dieser Prozess selten linear verläuft. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten loten die Grenze zwischen Erfolg und Misserfolg aus. Im neoliberalen Denken gibt es nur Erfolg oder Misserfolg, in den ästhetischen Kategorien verschwimmen diese Grenzen und es wird deutlich, dass die Demarkationslinie breit ist, breiter als zunächst angenommen: Dieses Niemandsland wird zum Territorium, in dem die Grenze zwischen Erfolg und Misserfolg aufgelöst und neuverhandelt wird.

Dauer der Ausstellung vom 25.09. - 01. 10. 2017

Öffnungszeiten
  Sonntag 24.09. Eröffnung um 11:00 Uhr
  Dienstag bis Freitag 26.- 29.09.: 16:00 - 19:00 Uhr
  Samstag und Sonntag 30.-31.09.: 14:00 - 18:00 Uhr

mit Fahrradverleih: Rentcycle am Festivalzentrum damit kommen Sie mit sauberem Fußabdruck schnell dort an. Ansonsten mit der Buslinie 7 in Richtung EV Krankenhaus

Artists Talk am Samstag, den 30.09.2017
Jede Stunde sprechen die Künstler Jens Lay und Line Krom über die Köpfe hinweg. Ein Zwiegespräch von 4 Minuten und 23 Sekunden.
Beginn jeweils um 15:00 Uhr, 16:00 Uhr und 17:00 Uhr.

Jugendzentrum Jokus

Ostanlage 25a


Rüdiger Steiner

SPIEL-RÄUME / ERFAHR-RÄUME von Rüdiger Steiner schafft Räume für eine spielerische, bewegende Erprobung des Begegnens und Zusammenwirkens im Einklang mit natürlichen, persönlichen, gemeinschaftlichen Aspekten. Seine Objekte sind Elemente für bespielbare Installationen, für performative Prozesse und für kreatialogische SPIEL-RÄUME, in denen sich neue Formen der eigenen Haltung oder des Verhaltens mit anderen öffnen, erweitern und ausprobieren können. In wechselnden Raumsituationen in Innen- sowie Außenräumen, mit sich wandelnden Materialien entwickeln sich Kommunikationsvorgänge, gestalterische Dialoge mit handelnder Wahrnehmung und achtsamen Zusammen-Wirken.

Diese Ansätze nehmen Positionen der Kunst / Performance-Kunst auf, die seit den 50er Jahren Verbindungen zwischen Kunst und Leben mit Formen der Erfahrung, der Sozialen Plastik, der Heilung und der Mitgestaltung suchen. Rüdiger Steiner lebt und arbeitet in Wiesbaden, hat Steinmetz gelernt, studierte Kunst in Frankfurt und Hamburg. Er beschäftigt sich mit unterschiedlichen Bewegungsformen und arbeitet langjährig in der ästhetischen Bildung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Termine für Interagierende Performance, lebendige Installation:
  Montag 25.09.2017 von 12:00 - 18:00 Uhr
  Dienstag 26.09.2017 von 12:00 - 18:00 Uhr

Mindestens 4 Teilnehmer*innen sind deutlich erwünscht, sehr gerne mehr! Für alle, die schon immer mal aus sich heraus gehen und Neues erfahren wollten, Everybody Welcome!

Bringt euch eine Kleinigkeit zu essen mit.

KiZ [Kultur im Zentrum]

Südanlage 3a


5×5 still lifes

Das zeitgenössische Stillleben in der Fotografie. Ein Experiment

Gezeigt werden fünf fotografische Gegenwartspositionen von Felix Dobbert, Christopher Muller, dem Künstlerduo Taiyo Onorato & Nico Krebs, Jörg Sasse und Shirana Shahbazi. Der Ausgangspunkt für die Ausstellung ist das Künstlerprojekt 5×5 still lifes, welches von Felix Dobbert konzipiert wurde. Die fünf Künstler reichten Gegenstände untereinander weiter und fotografierten damit Stillleben. So nahm sich jeder ein Objekt seiner Wahl und fotografierte es, wie er oder sie es im Sinne des Genres Stillleben für richtig hielt. Danach schickte er oder sie es an den alphabetisch nachfolgenden Teilnehmer. Dieser fügte zum erhaltenen Objekt ein weiteres hinzu und fotografierte dann beide Objekte. Diese zwei Objekte wurden an den nächsten der Gruppe geschickt, welcher wiederum ein drittes Objekt hinzufügte, und so fort.

Die 5×5, sprich 25 Stillleben werden in der Ausstellung durch weitere Werke der beteiligten Künstler ergänzt – so überträgt sich das Zusammenspiel auf die gesamte Ausstellung und bietet einen umfassenden Einblick in die fotografischen Arbeitsweisen der Künstler und verspricht neue Entdeckungen zu machen.

Ausstellungsort
  KiZ [Kultur im Zentrum]
  Südanlage 3a
  35390 Gießen

Eröffnung
  Donnerstag 14. September, 19:00 Uhr

Laufzeit
  15.09. - 12.11.2017

Öffnungszeiten
  Dienstag - Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Rahmenprogramm
Künstlergespräch in der Ausstellung mit Jörg Sasse und Felix DobbertModeration: Nadia Ismail; Mittwoch 25. Oktober 2017, 18 Uhr

SonderFührung im Rahmen der GIENNALE am Mittwoch 27.09.2017 um 15:00 Uhr
(Nadia Ismail, Jana Nolte, Phillipp Roost)


Felix Dobbert

geboren 1975 in Hamburg, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen, mit dem Schwerpunkt künstlerische Fotografie. 2004 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab.

Felix Dobbert lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seine Werke wurden in zahlreichen, auch internationalen Ausstellungen gezeigt.

Seit 2007 leitet er den Arbeitsbereich Fotografie am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Universität Dortmund.

Derzeit besetzt er eine zweijährige Gastprofessur für Fotografie am Institut für Kunstpädagogik der JLU Gießen.

Kunsthalle Gießen

Berliner Platz 1


Jetzt kommen wir auf den Teppich zurück

16. 09. – 19. 11. 2017

Orientalische Teppiche erleben derzeit nicht nur auf dem Gebiet des Interieur-Designs ein Revival. Auch in der bildenden Kunst ist dieser traditionelle Ausstattungsgegenstand zuletzt vermehrt in den Fokus geraten. Künstlerinnen und Künstler nähern sich dem Phänomen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Sie untersuchen beispielsweise die Ornamentik, beschäftigen sich mit der Tradition der Handwerkstechnik oder sehen die Web- oder Knüpfwaren als Reservoir von Geschichte oder persönlichen Erfahrungen. Unter dem Titel "Jetzt kommen wir auf den Teppich zurück“ beleuchtet die Gießener Ausstellung das facettenreiche Phänomen der künstlerischen Beschäftigung mit diesen Textilien.

Mit Arbeiten von: Silke Albrecht, Malerei Katja Davar, Malerei und Animation Anna Fasshauer, Skulptur Friederike Feldmann, Malerei Noémi Kiss, Wandobjekte Pauline Kraneis, Wandmalerei und Zeichnung Farkhondeh Shahroudi, Installation

Eröffnung
  15.09.2017 um 18:00 Uhr

Öffnungszeiten
  Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr
  Freier Eintritt

Sonderführungen
  Samstag 23.09.2017 um 15:00 Uhr
  Sonntag 24.09.2017 um 15:00 Uhr
  Sonntag 01.10.2017 um 11:00 Uhr

Kunsthalle Gießen, Berliner Platz 1, 35390 Gießen


Ana Berkenhoff

"Orientation"

Mit einem Konzert zu dem Thema der Biennale "City of the future here&now!" performe ich als ehemalige Gießenerin und Absolventin der ATW die Arbeit "Orientation".

Im Moment spiele ich mit Loopmaschine, Stimme, einigen selbstgebauten Instrumenten: 12-string tabletop noise guitar, steel-on-foam, fruitcarbass & samples & electronics (Ableton live). Unter www.anaberkenhoff.com/music kann man aktuelle Konzertmitschnitte hören und sich über meine Arbeit informieren.

Autfritt in der Kunsthalle am Samstag 23.09.17 um 16:00 Uhr

Einmalig, unbedingt reinhören! Keine zweite Chance!

MOSAIC

Bahnhofstraße 56


Florian Schimke

„flowy“

Florian Schimke 31 Wahl-Gießener geb. Ravensburger;- leidenschaftlicher Skater, Lebenskünstler und Freigeist. Formt, malt, sprüht und zeichnet - seine Bilder sind meist farbenfroh, positiv und machen gute Laune.

neun10räume

Moltkestraße 11


Leander Ripchinsky & Maria Isabel Hagen

Fallen

Eine Fall-Studie im Stadtraum Gießen. Zwei Performer*innen fallen über die Stadt her, entdecken und diskutieren die Fall-Möglichkeiten mit ihren fallenden Körpern. Die Fallenden geben bewusst die Kontrolle über ihren aufrechten Körper auf. In der ständigen Annäherung an den Boden eröffnen sich neue Perspektiven auf die Stadt, den fallenden Körper und den Vorgang, den man in der Regel zu vermeiden versucht.

Leander Ripchinsky und Maria Isabel Hagen studierten, zeitweise auch gemeinsam, angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. In ihrer gemeinsamen Arbeit nehmen sie eine Aktualisierung verschiedener Aspekte der Body Art Performance vor.


GALAKTIKON

Rotten in Germany
Eine Videoinstallation von GALAKTIKON
(Angela Harter, Melchior B. Tacet & Fabian, Peppa & Esra Passarelli)

Die gesellschaftliche Konstruktion des Körpers als Objekt und die Besetzung seiner Oberfläche durch normativen Zwang und Ausschluss, steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzung von GALAKTIKON. In Rotten in Germany führen sie dies am eigenen Körper vor und zeigen den absurden Versuch einer Patchwork-Familie, dem Wahn einer alternativlosen Realität zu entkommen. Die GALAKTIKONS stellen willig das Unfreiwillige ihres Daseins aus. Auf sechs Bildschirmen kann man Vater, Mutter, Sohn und Tochter dabei zusehen, wie sie außerhalb der familiären Schutzgemeinschaft, als Einzelne der inneren Einöde begegnen. Sechs melancholisch-humorvolle und sehnsüchtige Fragmente über einen Gesellschaftskörper, wie wir ihn meist nicht zu Gesicht bekommen.
Die Videos sind eingebettet in eine installative Umgebung.

Täglich 13:00 - 18:00 Uhr


Jean-Noël Lenhard

 „r. e. m. – raw. externalized. memories."

Die Arbeit geht der Frage nach welche Funktionen das Filmen er- und durchlebter Lebenssituationen haben kann. Damit verfolgt sie vordergründig einen persönlichen Ansatz, zugleich entstehen Bezüge zur Geschichte der Medientechnik und zur Geschichte der Wahrnehmung. Medientechnische Entwicklungen haben Aufnahme- und Wiedergabe-Apparaturen vereint und derart schrumpfen lassen, dass diese Bildspeicher zu ständigen Begleitern geworden sind. Darum erforscht die Arbeit ebenfalls die Zusammenhänge von Erinnerung und Video. Diese beiden Exkurse wurden für die Installation in eine Bildsprache übersetzt, welche BetrachterInnen zwingt sich in unterschiedliche Positionen zu dem Videomaterial zu begeben. Von extremer Nähe und Abstraktion über die Perspektive der Herstellung, bis zu den gewohnten Rezeptionsweisen des Materials auf seinen genuinen Apparaturen und den damit verbundenen Begleiteffekten.



Ahmet Kavas

 "I HAVE INTERNATIONAL FRIENDS"

Single canal video, two screen, from left to right videostills, 05’36’’ © Ahmet Kavas, Weimar 2017.

 

Ahmet Kavas (1989-Denizli) graduated from Department of Fine Arts Education at Muğla University/Turkey in 2010. He received his master degree from Painting Department in Faculty of Fine Arts at Hacettepe University in Ankara in 2014 and he continued his works as an erasmus student in Faculty of Art and Design at Jan Evangelista Purkyne University in Czech Republic in 2012. Kavas’s practice ranges from temporary installation to performance, photo, video, drawing-painting and object. His artworks generally take a critical view of social, political and cultural issues. His first solo exhibition is “Mommy when will I get married” Third Space, Helsinki, FIN 2017. Selected group exhibitions he participated in include: "Geography" LGBT Pride Week Exhibition, GaleriBu, İstanbul, TR 2017; "Çanakkale Art Walk: Homeland" Kunsthalle, Osnabrück, DE 2017; "Akbank Contemporary Artists Prize Exhibition" İstanbul, 2017; "Acting Space - Bauhaus Goes Kunstfest" Kunstfest, Weimar, Germany, 2016; "Tomorrow we will explain" Kunsthaus Dresden, Germany, 2016; "Looking for Truth, Peace & Humanity" Cologne International Videoart Festival, Shillong, India, 2016; "Imaginary Bauhaus Museum goes Gorki", Gorki Theater 2. Berliner Herbstsalon Berlin, DE, 2015; He is currently MFA candidate at Public Art and New Artistic Strategies at Bauhaus University. He lives and works on the edge of world.

 

Fr. 29.09. 16.00 - 17.00: kostenfreier kunstpädagogischer Vermittlungsworkshop zu dieser Arbeit. Vorbereitet und durchgeführt von Alexandra Chernova.


Neuer Kunstverein Gießen

Ecke Licher Str./Nahrungsberg


Christiane Feser

Christiane Feser benutzt fotografische Techniken für ihre von Hand konstruierten Versuchsanordnungen, in denen sie im Zusammenspiel mit Licht und Schatten neue Wahrnehmungsphänomene erschafft. In ihrer Arbeit hinterfragt Feser die traditionelle Herangehensweise der Fotografie und hält uns in ihren Arbeiten paradoxe Momente des Wirklichkeitsbezugs des Mediums zwischen Dokumentation, Abstraktion und Illusion unmissverständlich vor Augen. Gerade weil keine Kongruenz zwischen Wirklichkeit und fotografierter Wirklichkeit hergestellt werden kann, verschleiern Fesers Arbeiten ihre ästhetische Konstruiertheit nicht, sondern heben sie gerade zu als das, was sie sind, nämlich als theoretisches und gedankliches Konstrukt hervor. Während Christiane Fesers Arbeiten sich immer auch in die dritte Dimension erstrecken, werden sie im Rahmen Ihrer Ausstellung im Neuen Kunstverein Gießen ggf. noch etwas tiefer in den Raum hineinreichen.

Öffnungszeiten
  Samstag 23.09.          14:00 - 17:00 Uhr
  Sonntag 24.09.          14:00 - 17:00 Uhr
  Montag 25.09.           16:00 - 19:00 Uhr
  Dienstag 26.09.        16:00 - 19:00 Uhr
  Mittwoch 27.09.       16:00 - 22:00 Uhr
  Donnerstag 28.09.  16:00 - 19:00 Uhr
  Freitag 29.09.             16:00 - 19:00 Uhr
  Samstag 30.09.          14:00 - 17:00 Uhr

Sondertermin
open jam session – singer songwriter contest mit woscht und bier
  Mittwoch 27.09.2017 ab 18:30 Uhr

Performances in der Stadt

verschiedene Orte


Denise Rosero Bermudez

Performance "Alternative Guide to Stroll (in any) City"

24.09. 17  13Uhr startet am Festivalzentrum!

 

URBAN BEHAVIOURS: A RESEARCH PROJECT
aims to understand the city and its different urban aspects through a series of interventions, performances and interactive actions in the urban realm. With a special focus on how public spaces are being interpreted by the community and the relationships between the pedestrians and how they interact in the city, the ongoing project is an urban experiment to improve our understandings of what city design implies.

URBAN BEHAVIOURS: Alternative Guide to Stroll (in any) City
Participatory Action for the Urban Space

Within this frame, ALTERNATIVE GUIDE TO STROLL (IN ANY) CITY intends to develop research around pedestrian mapping and recognition of an urban space. Accordingly, the idea of randomly strolling in an unknown city would indicate the potential of wondering, strolling and getting lost while moving in a place. These experiences allow the habitants to experience it in a different manner. Discovering a city by walking through it without following a norm on how to do it, would imply a more profound recognition of a place. A link with the urban space can be form shortly if it gets experienced in an alternative way.


Stefan Klein

* 1983, lives and works in Berlin

 

KEEP GOING WEST UNTIL YOU CAN SEE THE SUN SET IN THE EAST

Klein’s work deals primarily with complex systems that are transferred in (performative) conceptual ways - in a subtle yet interactive form. Deduction as a method ranges from installations to interventions. He is interested in small gestures, and printed publications as a conceptual work, reflecting on performances as an action of a documented performative act. Amongst others, he is intrigued by the work of Niklas Luhman, Albert Camus and Theodor W. Adorno.

BIOGRAPHY

Stefan Klein holds a Master in Sociology and received a Master in Fine Arts from the Public Arts and New Artistic Strategies Program at the Bauhaus University in Weimar. He has exhibited in various group and solo exhibitions internationally. He is also a founding member and runs the independent publishing house VERLAK

www.stefanklein.org / info@stefanklein.org

 Waiting Session:

Mi. 27.09.17 

11.00 Uhr

Bushaltestelle Berliner Platz 1

Stefan Klein im Gespräch mit Peter Willared


Daphna Westerman & Vanessa Brazeau

LAND/SEA

Interaktive und Interagierende Performance

Samstag 23.09.17 um 14:00 Uhr in der Johannette-Lein-Gasse 28
Sonntag 24.09.17 um 11:00 Uhr in der Johannette-Lein-Gasse 28

Zahlreiche Teilnehmer erwünscht.

Zum Spielablauf:

Das Spielfeld wird in zwei Areale aufgeteilt sein, mit einer Trennlinie, die eine vorübergehende Grenze darstellt.Die eine Seite wird als Land markiert, die andere als See. 

Die Teilnehmer werden vom Spielführer aufgerufen zwischen beiden Seiten hin und her zu springen. 

Wenn Land ausgerufen wird müssen alle auf die Land Seite springen, wenn See ausgerufen wird zur See Seite. Wenn Teilnehmer dabei einen Fehler machen sind sie raus aus dem Spiel.

Die Teilnehmer*innen sollten dabei ihre Beine immer im gleichen Feld zusammen halten.

Der / die Gewinner/in des Spiels ist die zuletzt verbleibende Person im Feld.

Es werden mindesten 20 Teilnehmer*innen benötigt. Maximal. 100.

Das Spiel dauert in etwa eine halbe Stunde mit aufstellen und bereit machen evtl eine Stunde.

Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Pit's Pinte

Grünberger Straße 31


Marie Franz

Fotografien und Kollagen


Sarah Häcker

Fotografien


Vanessa Wagner

Plastik


Yuequn Zhang

How to be naked in Bad Sulza
Bad Sulza, Germany, 2014

Videoinstallation

„So I did a performative intervention in one of the sauna rooms of Thoskana Therme in Bad Sulza. I painted parts of my body into red color with lipstick as if I was wearing clothes. In doing so I intended to experiment my limit of ‘nudity’, satisfying my needs of being covered to feel secure on the one hand, and enjoying sauna without breaking the rules on the other. In this performance I presented a semi-naked body which is between states of being dressed and undressed. I am trying to create a space or a moment wherein my body neither be here nor be there , My semi-naked body shows not only the stage of in-between-ness, but more importantly, the stage of “beyond”. I managed to get rid of social norms from both sides outside of myself, and to test, to develop and to discover my limit; to be close to myself.“

Zu sehen im Dauerloop in Pit´s Pinte !!

Öffnungszeiten
  23.09 – 30.09.2017 von 16:00 - 25:00 Uhr

Projekt - Expedition Lahnaue

verschiedene Orte


Expedition Lahnaue

Ausstellungsprojekt von Skulptur und Fotografie im öffentlichen Raum entlang der Lahn.

Studierende des Instituts für Kunstpädagogik stellen in Kooperation mit der Lahnpark AG künstlerische Arbeiten aus, die sich ortsspezifisch mit der Lahnaue auseinandersetzen. Während des Sommers haben sich die Kunststudierenden in zwei Seminaren mit dem Landschaftsraum und seinen ökologischen, historischen und sozialen Kontexten intensiv auseinandergesetzt. Die daraus entstandenen künstlerischen Arbeiten greifen ortsspezifisch die Besonderheiten des Areals auf und bringen große Geschichten und kleine Entdeckungen, besondere Blicke und ungewohnte Sichtweisen zur Darstellung.

Leitung Prof. Dr. Ansgar Schnurr und Jörg Wagner

Projektdauer 23.09. - 13.10.2017

Termine

1)
Ausstellungsöffnung
23.09.2017 - 15:00 Uhr

Treffpunkt: Brücke über der Wieseck (nähe HBF). Im Anschluss an den Rundgang zu den bildhauerischen Arbeiten im Nahbereich (1 Stunde) findet eine ca. einstündige Radtour zu entfernteren Arbeiten an die Heuchelheimer Seen statt. Hierfür bitte optional ein Fahrrad mitbringen.

2)
Wanderausstellung fotografische Projekte
30.09.2017 - 13:00 Uhr

Die fotografischen Arbeiten der "Expedition Lahnaue" werden im Rahmen einer "Wanderausstellung" präsentiert. Auf einer 2-stündigen Wanderung stellen die Studierenden ihre jeweiligen Werke vor Ort vor.
Treffpunkt: Parkplatz Heuchelheimer See / Wakebordanlage
Dauer der Wanderung ca. 2 Stunden

SaLa Piscina

Ostanlage 2


SaLa Piscina

 Künstler: Wolf Schreiber

Eröffnung
 

Sonntag 24.09.2017 von 15:00 - 18:00 Uhr


Institut für Philosophie

Rathenaustraße 8


meta I meta

Die studentische Kooperation sehen | denken, zwischen dem Institut für Philosophie und dem Institut für Kunstpädagogik der JLU Gießen wurde im Frühjahr 2016 auf Wunsch von Prof. Gerson Reuter gegründet. Die von Studierenden in Eigenregie durchgeführten Ausstellungen bieten die Möglichkeit, sich im Kuratieren zu erproben und gleichzeitig Arbeiten von Kommilitoninnen in einem anderen Kontext präsentieren zu können.

Bei meta | meta erwartet diesmal eine raumgreifende Reflexion von Ausstellungspraxis die Besuchenden. Die installative Arbeit hat den Ausstellungsraum selbst zur Grundlage der künstlerischen Auseinandersetzung. Saskia Bley, Verena Franke und Caro Rauscher, Sina Hartmann, Carl Herkner, Melody Hermenau und Hannah Schacht.

Die Ausstellung ist Montag - Freitag zwischen 10:00 - 18:00 Uhr im Institut für Philosophie, Rathenaustraße 8, 2. Stock, zu sehen.

Führungen
  Dienstag 26.09.2017 um 15:00 Uhr
  Freitag 29.09.2017 um 17:00 Uhr

Sohnemann

Bahnhofstraße 58


Sebastian Niepoth

verfolgt mit seiner Malerei die Faszination der Ästhetik und ihrer Wirkung. Mit seinen Werken will er in eine Welt verführen, die ganz individuell und unvoreingenommen für jede Betrachter*in einzigartig sein soll. Die Mischung aus Zurückhaltung, grafischer Klarheit und stetigem Übereinander-Schichten von Farbe erzeugen eine lebendige Struktur und das Verlangen in die Tiefe der Bilder einzudringen. Das Zusammenspiel feiner Linien inmitten definierter, gespachtelter Flächen verwandelt nicht nur die unmittelbare Umgebung, es erschafft ein neues Verhältnis zwischen Körper und Raum und macht dies spürbar sichtbar.

www.sebastianniepoth.com


Gaby Semtner

in Müllheim (Baden) geboren, wuchs im Schwarzwald und am Hochrhein auf. Nach einer in Bayern abgeschlossenen Berufsausbildung zur Holzbildhauerin, studierte sie in Gießen Kunstpädagogik und Philosophie auf Magister. Vor und parallel zum Studium, sowie darauf folgten künstlerische Weiterbildungen und Unterricht bei diversen Künstlern in Deutschland und der Schweiz. Seit 2013 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und pendelt in ohrer Tätigkeit derzeit viel zwischen Deutschland und Kanada.

Ihre feinen, grazilen und aussagestarken Plastiken sind täglich im Café „Sohnemann“ zu sehen.
Samstag 23.09.2017 laden wir ab 10:00 Uhr zum Frühstück dort ein!

Darüber hinaus wird es zu Ihren und Sebatian Niepoth Werken eine zusätzliche kunstpädagogische Vermittlungsarbeit geben! Lassen Sie sich überraschen und folgen Sie unseren News!

Stadttheater Gießen/Kurzweilamt im taT - Kleines Theater am Großen Theater

Berliner Platz 1


Protokoll B

bei der GIENNALE 2017 vertreten durch:
Naomi Boyce, Carolin Kipka, Dürten Thielk, Anna Tilling

Titel: BRAUN
Inszenierte Lesung

Zitat:
"Schaut man sich die Bevölkerungszusammensetzung der Stadt Gießen an, so finden sich zum Jahr 2013 folgende Daten: 78.510 Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in Gießen, davon 67.677 Einwohner deutscher Nationalität und 10.833 Ausländer*innen

(Quelle: www.giessen.de), wobei die Zahl der Ausländer*innen in den letzten Jahren angestiegen sein dürfte.

Gießen ist somit ein Paradebeispiel einer "größeren, zentralisierten und abgegrenzten Siedlung" mit transkulturellen Bedingungen.

Doch wie gestalten sich solche Begegnungen, wenn die eigene Sprache als Kommunikationsmittel plötzlich nicht mehr reicht? Wenn Menschen verschiedener Herkunft einander begegnen und keiner des anderen Muttersprache spricht und beide Seiten in einer Drittsprache miteinander kommunizieren müssen? Was, wenn die Sprache in der wir denken, nicht mehr die selbe Sprache ist, in der wir sprechen, mit der wir uns ausdrücken, in der wir erschaffen?"

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden.

- Konfuzius

Doch was, wenn wir uns nicht mehr verstehen? Weder einander noch uns selbst? Habe ich die Sprache unter Kontrolle oder sie mich? [...]

Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich der Text "braun" von Luna Ali auseinander. Ihr Text ist Erzählung, Monolog, Dokumentation, Interview, Reportage und Stream of Consciousness zugleich und befasst sich  mit der Sprache als verbindendes bzw. abgrenzendes Medium [...] und untersucht zeitgleich die Frage, wie viel Manipulation und Macht in Wörtern steckt, wenn sie falsch oder in einem verzerrten Zusammenhang verwendet werden."

www.protokollb.com

 

Mi. 27.09.2017
16.00 Uhr mit anschließender Diskussion (Diskussion unterstützt und geleitet von Franziska Haas)

 

Do. 28.09.2017
21.30 Uhr mit anschließender Diskussion

im Kurzweilamt im taT

Technologie- und Innovationszentrum Gießen

Winchesterstraße 2


Merit Esther Engelke

GEWESEN

Fotografien aus verlassenen Industrieanlagen in und um Gießen

Die Bilder sind in diversen stillgelegten Fabriken und Betrieben, die vielen noch ein Begriff sind, wie zum Beispiel Heyligenstaedt, Gail, Bänninger oder das Kurbad Kratz, entstanden. Sie wurden mit und auch von Modellen inszeniert und zeigen außerdem die Veränderung dieser Orte, die nach Möglichkeit über Jahrzehnte immer wieder aufgesucht wurden.

Ort
  Technologie- und Innovationszentrum Gießen
  Winchesterstraße 2
  Gewerbegebiet Europaviertel
  35394 Gießen

Eröffnung
  26.09.2017 um 16:00 Uhr

Öffnungszeiten
  Montag - Freitag jeweils 8:00 - 16:00 Uhr

Erreichbarkeit
  Buslinie 22