statt stadt

Ein dreckiges Grau und etwas abgewetztes Weiß, bespuckt mit Kaugummi und Erbrochenen, dem Stein anverdauten Döner. Straßenschilder und Mülleimer, die Zeichen der Zivilisation, beklebt, getaggt und entleert.


Abgase durchziehen die Luft; Stimmen, Musik als Rauschen der Nacht. Eine warme Nacht. Unbekannte Menschen kreuzen den Weg. Trübe Augen und breites Lächeln. Bierflaschen klimpern, in Hinterhöfen tropfen Flüssigkeiten. Viele Ziele auf einem Platz gehen in eine Richtung. Durchleben die Geschichten der Eltern und der Kinder. Wir schreiben uns ein, markieren uns und unsere Anwesenheit. Morgen, wenn die Stadt dampft vor Staub, Stress und Hitze, wenn Pflicht und Kopf im Einklang sein müssen, ist es wieder anders.

 

(hr)