stadtschreiben, modern.

Hallo Stadt, was willst du von uns? Und was genau wollen wir eigentlich von dir? Willst du uns quälen, mit fehlgeplanter Architektur und Strukturdefiziten? Oder bist du vielleicht gar nicht so übel, wie man sagt?

Der literarische Blog schaut auf die Stadt, auf das, was wir „Urbanität“ nennen, und er stellt sich diese, wie auch viele weitere Fragen. Er ist die literarische Sektion der GIENNALE. Doch er hat die GIENNALE nicht zum Thema. Er ist nicht „exklusiv Gießen“, aber er ist „transkulturell“, städtisch und emanzipiert. Hier wühlen die Autor*Innen frei in ihren Köpfen und fördern eigenständige Blicke und Gedanken zutage. Sie messen den Raum aus, den wir bewohnen: ehrlich, affektiv, fragmentarisch. Stellen jedoch keine Antworten bereit. Kein Stadtplanungsstatus wird kundgetan. Keine Einwohnermeldezahlen kann dieses Textprojekt liefern.

Aber Einblicke lässt es erhaschen – in die Städte, unsere Umgebung, ihre endlos verschiedenen Lebenswelten. Diesen moderneren Dschungel aus Grau, Asphalt und Gewohnheit.

Wir laden ein, darin zu lesen.

Herzlich,
Jan Seibert und Hagen Reier, 19.08.2017.